Im Sommer ist die perfekte Zeit, seinem Körper etwas Gutes zu tun und ihn so richtig zu entgiften.

Anja

Anja

Hallo zusammen,

während meines THERMEN-Praktikums hatte ich die Möglichkeit an spannenden Workshops vor Ort mitzumachen. Besonders lehrreich fand ich den Vortrag „Entschlacken mit Wildkräutern“ mit Heilpraktikerin Daniela Schäffler. Die wichtigsten Infos habe ich euch hier zusammengefasst.

Im Sommer ist die perfekte Zeit, seinem Körper mal was Gutes zu tun und ihn so richtig zu entgiften. Doch wie macht man das? Da gibt es sehr viele Möglichkeiten: Detoxen, Heilfasten, Basenfasten, sich zuckerfrei ernähren, und und und. Ich stelle euch heute das Entschlacken vor, verbunden mit ein paar Basics zum Säure- und Basenhaushalt unseres Körpers.

97% der Menschen in Deutschland sind übersäuert. Grund dafür ist eine Ernährung mit zu vielen Säurebildnern. Dazu gehören unter anderem Schweinefleisch, Alkohol, Milch und Kaffee. Zum Entschlacken konzentriert ihr euch am besten hauptsächlich auf basenbildende Lebensmittel. Obst und Gemüse, Salate und Wildkräuter sind gute Beispiele. Wir finden also das gesunde Essen meistens direkt in unserem Garten! Ich nenne euch mal ein paar Beispiele für Frühlingskräuter und für was sie gut sind:

Den Löwenzahn kennen wir alle und der wächst auch wirklich überall. Meistens wird er ausgerupft, da viele ihn fälschlicherweise für Unkraut halten. Dass er aber ein richtiges Power-Gewächs ist, wissen die wenigsten! Löwenzahn hilft dabei, die Leber zu stärken. Durch die vielen Bitterstoffe wirkt er verdauungsfördernd und stoffwechselanregend. Die Bitterstoffe sorgen übrigens dafür, dass man weniger Heißhunger auf Süßigkeiten bekommt, weshalb diese in der Entschlackungsszeit eine gute Alternative dazu sind. „Bitter ist das neue süß!“

Ein weiteres Beispiel ist die Brennnessel. Als Kind hat fast jeder die Pflanze schon mal angefasst und sich durch die Brennhaare verletzt und macht seitdem einen Bogen darum. Die Brennnessel ist aber eine tolle Ergänzung für eine gesunde Ernährung. Sie ist gut für die Nieren und wirkt entwässernd. Das ist gerade zu Beginn der Entschlackungskur sehr hilfreich, um den Körper zu entgiften. Bei Blasenentzündung zum Beispiel wirkt die Pflanze zudem entzündungshemmend.

Bärlauch gehört auch zu den Wildpflanzen, die eine vielseitige wohltuende Wirkung haben. Er ist gut für den Darm und unterstützt nachweislich den Körper gegen Pilze. Meist wird aus frischem Bärlauch ein Bärlauch-Pesto gemacht. Das ist vielseitig verwendbar, zum Beispiel im Salat, über Nudeln oder aufs Brot. Die Pflanze wirkt zudem antibiotisch, verdauungsfördernd und appetitanregend.

Den Gundermann findet man auch oft im Garten. Er eignet sich besonders gut bei eitrigen Entzündungen, zum Beispiel bei Mückenstichen. Aber auch bei Bronchitis, Zahnfleischentzündungen oder Schnupfen ist der Gundermann ein hervorragender Helfer.

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur, weil es sich beim Wandern meistens in den Haaren oder in der Hose verfängt. Das Kraut ist aber sehr gut für die Lymphen.

Ein weiterer Tipp zum Entschlacken ist, eine Wildpflanzenfrühjahrskur zu machen. Dabei fangt ihr am Neumond an. Mischt euch am ersten Tag 1 TL Frischpflanzensaft (z.B. Brennnessel, Löwenzahn oder Gänseblümchen), diesen bekommt ihr mit einem Entsafter oder es gibt ihn auch fertig in der Apotheke zu kaufen, mit z.B. Buttermilch, Kefir oder Fencheltee. Das Mischverhältnis entspricht hier 1:5. Jeden Tag kommt ein TL mehr Pflanzensaft dazu, bis ihr bei 14 TL angekommen seid. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, ist dann Vollmond, also der Höhepunkt der Kur. Dann nehmt ihr wieder jeden Tag einen TL weniger, bis ihr am letzten Tag nur noch einen TL Frischpflanzensaft hinzufügt.

Während nicht nur die Ernährung euren Säure-Basenhaushalt regulieren kann, ist auch eine basische Körperpflege hilfreich, um den Stoffwechsel zu entlasten. Hierbei kann zum Beispiel ein Bad mit basischen Salzen förderlich sein.

Oder ihr geht einfach in die THERME Bad Wörishofen und probiert mal unseren neuen Vital-Parcours aus! In drei perfekt aufeinander abgestimmten Bädern erhaltet ihr neue Vitalität. Im ersten Schritt fördert ihr im Zink-Basen-Bad euer Säure-Basen-Gleichgewicht, der perfekte Start für die Entschlackungskur. Im zweiten Schritt, der Vitaminquelle, badet ihr in einem wahren Anti-Aging-Pool. Hier wird der natürliche Stoffwechsel gefördert und die Haut, Haare und Nägel werden gepflegt. Im dritten Vitalbad, dem Mineralienbad, fördert ihr euren Stoffwechsel und der hohe Anteil an Magnesium wirkt entzündungshemmend.

Also kommt während eurer Entschlackung vorbei und tut etwas für eure Gesundheit in der THERME Bad Wörishofen!

Weitere Infos rund um das Thema Entschlacken und Säure-Basen-Haushalt findet ihr unter www.heilenimrhythmus.de oder im Blogbeitrag von Daniela Schäffler: https://blog.therme-badwoerishofen.de/2018/07/22/10-tipps-fuer-einen-ausgeglichenen-saeure-basen-haushalt/

Ich wünsche euch viel Spaß beim Entschlacken!

Eure Anja